Untersuchung zur Rekonstruktion der Schneider’schen Membran unter Zuhilfenahme des Mikrochirurgieroboters ‚Symani® Surgical System’ in einem Ex Vivo Tiermodell
Die Perforation der Schneider’schen Membran stellt eine häufige intraoperative Komplikation der Sinusbodenelevation dar und kann den Erfolg der Augmentation beeinträchtigen. Ziel dieser Arbeit war die Evaluation des Symani® Surgical Systems zur mikrochirurgischen Reparatur standardisierter Membranperforationen in einem ex-vivo-Schweinemodell. Der Verschluss der Membranperforationen erfolgte entweder konventionell mittels Titanmikroinstrumenten oder robotergestützt unter Verwendung des Symani® Surgical Systems. Analysiert wurden die Operationszeit, das Druckmaximum, die Zeit bis zum Erreichen des Druckmaximums, das Füllvolumen sowie die Wundrandadaptation anhand rasterelektronenmikroskopischer Aufnahmen. Die Dichtigkeitsprüfung zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen beiden Gruppen. In der Rasterelektronenmikroskopie zeigte sich in der Testgruppe eine gute bis sehr gute Adaptation der Wundränder, während die Operationszeit signifikant verlängert war. Zusammenfassend erwies sich das Symani® Surgical System als geeignet für die mikrochirurgische Versorgung perforierter Schneider’scher Membranen. Derzeit limitieren jedoch hohe Kosten, Trainingsaufwand, die verlängerte Operationszeit und das eingeschränkte Indikationsspektrum eine breite Anwendung in der zahnärztlichen Praxis. Der Einsatz wird daher voraussichtlich zunächst vor allem größeren Kliniken und spezialisierten Zentren vorbehalten bleiben.
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