Alexandra Schiesser. 2020. Dialekte machen. Konstruktion und Gebrauch arealer Varianten im Kontext sprachraumbezogener Alltagsdiskurse (Linguistik – Impulse & Tendenzen 85). Berlin, Boston: De Gruyter. 429 S.
Das hier zu besprechende Werk stellt die Dissertationsschrift der Autorin dar und gliedert sich damit in eine Reihe von neueren und neuesten Qualifikationsschriften ein, die wahrnehmungsdialektologische Fragestellungen zum Thema haben (vgl. u. a. Sauer 2018). Die Analysen Alexandra Schiessers beruhen dabei auf dem Projekt Länderen – Die Urschweiz als Sprach(wissens)raum, das sich während seiner Gesamtlaufzeit von 2012 bis 2017 mit der sprachräumlichen Konstituierung des Kantons Unterwalden samt seiner Halbkantone Ob- und Nidwalden befasst und in diesem Kontext sowohl subjekt- als auch objektsprachliche Daten erhebt (vgl. Christen et al. 2015, S. 621). Entsprechend positioniert die Autorin ihre Arbeit in einem wahrnehmungsdialektologischen Rahmen und interessiert sich für die „Zusammenhänge zwischen Sprache, Raum und Identität in einer sich verändernden Welt“ (S. 4)
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