Einfluss einer diätetischen Gewichtsreduktion auf die Körperfettkompartimente, das Leberfett und kardiometabolische Risikofaktoren bei Kindern und Jugendlichen
Ziel dieser Interventionsstudie war es, den Einfluss einer diätetischen Gewichtsreduktion auf Körperfettkompartimente, Leberfett und kardiometabolische Risikofaktoren bei Kindern und Jugendlichen zu untersuchen sowie Zusammenhänge zwischen der Körperfettverteilung und kardiometabolischen Risikofaktoren zu analysieren. Untersucht wurden 70 übergewichtige Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren, die ein zehnwöchiges Gewichtsreduktionsprogramm durchliefen. Die Körperzusammensetzung wurde vor und nach der Intervention mittels Ganzkörper-Magnetresonanztomographie bestimmt. Erfasst wurden Ganzkörperfettgewebe, subkutanes Fettgewebe an Rumpf und Extremitäten, viszerales Fettgewebe und Leberfett. Als kardiometabolische Risikofaktoren wurden Triglyceride, HDL-Cholesterin und HOMA-IR untersucht. Die Gewichtsreduktion führte bei beiden Geschlechtern zu einer signifikanten Abnahme aller Fettgewebekompartimente, wobei das viszerale Fettgewebe die größte prozentuale Reduktion zeigte. Bei Jungen war die Reduktion des viszeralen Fettgewebes mit einer Verbesserung kardiometabolischer Risikofaktoren assoziiert, während bei Mädchen die Reduktion des subkutanen Fettgewebes eine größere Rolle spielte. Die Ergebnisse weisen auf geschlechtsspezifische Zusammenhänge zwischen Veränderungen der Körperfettverteilung und dem kardiometabolischen Risiko hin.
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